Zum Inhalt springen
Juni 2026
Neue Entwicklungen am Airport Weeze
Mit der 21. Änderung des Regionalplans Düsseldorf wurde für einen großen Bereich südlich der Start- und Landebahn die Darstellung „Flugplatz“ zurückgenommen und stattdessen ein „Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen“ mit Zweckbin-dung (GIB-Z) dargestellt. Damit sollte eine Erweiterung des nichtfliegerischen Areals und gleichzeitig eine Öffnung der „Flughafenaffinitätsklausel“ für nicht-flughafen-affine Betriebe ab einer Flächengröße von 2,0 ha erreicht werden. Die Aufstellung des vorliegenden Bebauungsplans ist erforderlich, um die Genehmigungsfähigkeit zukünftiger gewerblicher Ansiedlungen in dem bisher als ziviler Flughafenbereich ausgewiesenem Teil des Geländes planungsrechtlich vorzu-bereiten. Der Fachausschuss für Bauen, Infrastruktur und Umwelt der Gemeinde Weeze hat jetzt hierzu einstimmig den Aufstellungsbeschluss an den Rat empfohlen
Juni 2026
Baukulturbericht 2026/2027 veröffentlicht
Der Baukulturbericht 2026/2027 steht unter dem Titel „Gestalten – Prozesse – Bauen – Zusammenhalt“ und beleuchtet die Bedeutung guter Planungs- und Bauprozesse für eine nachhaltige Entwicklung von Städten und Gemeinden. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Baukultur nicht nur durch hochwertige Architektur entsteht, sondern vor allem durch transparente, kooperative und gut organisierte Prozesse. Der Bericht betont die enge Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Planung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Beteiligungsverfahren und frühzeitige Kommunikation werden als wesentliche Voraussetzungen für gesellschaftliche Akzeptanz und bessere Planungsergebnisse hervorgehoben. Gleichzeitig fordert der Bericht eine stärkere Ausrichtung auf Klimaschutz, Ressourcenschonung und den Erhalt des Gebäudebestands. Umbau und Sanierung sollen gegenüber Neubauten bevorzugt werden, um Material und Flächen zu sparen.
Mai 2026
Polis Convention in Düsseldorf
Die polis Convention 2026 fand am 6. und 7. Mai 2026 auf dem Areal Böhler in Düsseldorf statt und bot ein umfassendes Messe- und Kongressprogramm rund um Stadt- und Projektentwicklung.
Die polis Convention richtet sich an Fachleute aus Projekt- und Stadtentwicklung, darunter Banken, Investoren, Planer, Architekten, Wohnungsbauunternehmen und Immobiliendienstleister. Ein besonderer Programmpunkt ist der neue Themen-baustein „polis Tomorrow“, der innovative Ansätze und Zukunftstrends in der Stadtentwicklung beleuchtet. Der begleitende Kongress bietet Gesprächsrunden zu den Auswirkungen technischer Innovationen auf Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung.
April 2026
Baugebiet Vogelsangweid in Sonsbeck
Die Gemeinde Sonsbeck beabsichtigt zur Sicherstellung der aktuellen und künftigen Wohnraumbedürfnisse der Bevölkerung, vorhandene Flächenpotenziale in westlicher Siedlungsrandlage städtebaulich zu entwickeln. Das vorrangige Ziel der Planung besteht darin, dem weiterhin anhaltenden Wohnbauflächenbedarf mit der Ausweisung zusätzlicher Wohnbauflächen zu begegnen und zudem einen neuen Standort für eine Kindertagesstätte vorzuhalten. Dazu wurden durch das Büro StadtQuadrat für das Baugebiet Vogelsangweid städtebauliche Entwürfe erarbeitet, die unterschiedliche Standorte für eine Kindertagesstätte sowie eine gemischte Baustruktur enthalten. Fachhauschuss und Rat der Gemeinde haben den Planungen zugestimmt und das Bauleitplanverfahren eingeleitet.
März 2026
Digital Mondays der AKNW
Die Vortragsreihe „digital MONDAYs",- wie gewohnt im März an drei aufeinander-folgenden Montagabenden,- befasste sich mit den Themen „Digitalisierung und Stadtentwicklung“, „Parametrisches Entwerfen“ und „Künstliche Intelligenz und Architektur“. In der kompakten Veranstaltungsreihe mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft und Forschung wurde diskutiert, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf das Berufsbild in den planenden Disziplinen haben wird. Zum Start der siebten Staffel nahm Mirko Mühlpfort, Teamleiter Digitale Infra- strukturen, Stadt Leipzig, die Teilnehmer*innen mit auf eine Reise in die Zukunft urbaner Räume. Er öffnete den Blick auf das bundesgeförderte Projekt Connected Urban Twins (CUT) und zeigte auf, wie man eine Stadt digitalisiert und wie der digitale Zwilling einer ganzen Stadt Prozesse verbessern kann.
Februar 2026
Förderverein DASL NRW e.V.
Die Zielsetzung des Fördervereins der DASL NRW – offiziell Verein zur Förderung von Städtebau und Landesplanung in NRW e.V. – besteht vor allem darin, die Fachgebiete Städtebau und Landesplanung in Nordrhein-Westfalen zu fördern und den beruflichen Nachwuchs zu unterstützen. Der Verein ist eine Initiative der nordrhein-westfälischen Landesgruppe der Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung. Konkret setzt der Verein diese Ziele unter anderem durch den Urban Tour Award, die Förderung herausragender Masterarbeiten um. Zum neuen Vorsitzenden wurde in der aktuellen Mitgliederversammlung Helmut Hardt gewählt. Sein Vorgänger Matthias Pfeifer bleibt als stellvertretender Vorsitzender weiterhin im Vorstand aktiv.
Januar 2026
Der Stand des niederländischen Städtebaus.
„Stand van de Stedenbouw“ fasst 250 städtebauliche Pläne zusammen, an denen derzeit in den Niederlanden gearbeitet wird. Dabei steht der Wohnungsbau im Vordergrund. Sie spiegeln die 1,4 Millionen Wohnungen wider, die bereits in Planung sind. Bis 2050 müssen 1,65 Millionen Wohnungen auf engstem Raum, inmitten von Krisen und Unsicherheiten geschaffen werden. Die Frage ist nicht nur, was und wo wir bauen, sondern auch, wie zukunftsfähige Lebensräume aussehen werden. Das Buch zeigt, dass guter Städtebau unverzichtbar ist, um die komplexen Heraus-forderungen von heute und morgen zu bewältigen. Das Buch richtet sich an alle, die sich für die Raumordnung in den Niederlanden interessieren. Es ist ein Nachschlagewerk und eine Inspirationsquelle für neue Lebensräume. Vor allem aber ist es ein Plädoyer für raumplanerisches Handeln und ein Leitfaden für die Diskussion über räumliche Qualität.
Dezember 2025
100 Jahre Akademie des Städtebaus !
Die Gründung der Nordwestlichen Arbeitsgemeinschaft der Freien Deutschen Akademie des Städtebaus vor 100 Jahren als Vorläuferin der DASL-Landesgruppe NRW wurde in einem Festakt am 12.12.25 gefeiert. Mit großzügiger Unterstützung des Regionalverbands Ruhr konnten zahlreiche Mitglieder und Gäste der Landes-gruppe im Verbandsgebäude des RVR in der Kronprinzenstraße in Essen begrüßt werden. In seiner Festrede „100 Jahre DASL im Westen – ein bewegtes Jahrhundert“ blickte Prof. Dr. Johann Jessen in einem span-nenden Vortrag auf die wechselhafte Geschichte und Entwicklung der DASL zurück. So rief er u.a. ins Gedächtnis, wie sich die DASL von einem ausschließlichen „Männerverein“ sowohl in der Gründungs-phase als auch in den nachfolgenden Jahrzehnten allmählich „emanzipiert“ hat.
November 2025
Symposium: 100.000 plus-zero
Anfang November fand das abschließende Symposium des Projekts 100.000 plus-zero statt, das Teil des 100.000 plus-Netzwerks der Euregio Rhein-Waal ist. Die Städte Apeldoorn, Arnhem, Duisburg, Düsseldorf, Ede (Leadpartner), Moers und Nijmegen präsentierten, wie sie an klimaresilienten Städten arbeiten. Von innovativen Kooperationen zwischen Partnerstädten als Klimazwilling und internationalen Projekten zur Kühlung von und Vermeidung von Hitzeinseln in Städten, bis hin zu sehr konkreten kommunalen Maßnahmen wie einem innovativen Parkmanagement und einer Baumkronenabdeckungsnorm: Das Symposium zeigte, wie vielseitig und handlungsfähig die Ansätze sein können. In den Podiums-diskussionen, unter Leitung von Helmut Hardt (StadtQuadrat), vertieften die Städte und andere Teilnehmer den Austausch über Herausforderungen und Lösungen.
Oktober 2025
Der BauTurbo tritt in Kraft !
Mit dem BauTurbo wurde im Oktober 2025 ein neues Instrument zur Beschleu-nigung des Wohnungsbaus in Deutschland eingeführt. Ziel der Reform ist es, dringend benötigten Wohnraum schneller zu schaffen. Kommunen erhalten dabei mehr Flexibilität bei der Genehmigung von Wohnbauprojekten. Unter bestimmten Voraussetzungen können Verfahren deutlich verkürzt werden. Aufwendige Änderungen von Bebauungsplänen sind in vielen Fällen nicht mehr erforderlich. Dadurch sollen Bauvorhaben schneller geplant und umgesetzt werden können. Der BauTurbo richtet sich insbesondere an Projekte zur Schaffung neuer Wohnungen. Auch Umnutzungen, Aufstockungen und Erweiterungen bestehender Gebäude werden erleichtert. Die Regelungen traten Ende Oktober 2025 bundesweit in Kraft.
Oktober 2025
Bergische Kaserne wir doch kein Wohngebiet
Die Bergische Kaserne in Düsseldorf ist seit dem Auszug der Bundeswehr im Jahr 2018 größtenteils nicht mehr militärisch genutzt und befindet sich in einem laufenden städtebaulichen Transformationsprozess. Mit einem städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb sollte die Nachnutzung vorbereitet werden. Ziel dieses Verfahrens war die Entwicklung eines neuen, gemischt genutzten Stadt-quartiers, insbesondere mit Schwerpunkt auf Wohnungsbau, ergänzt durch soziale Infrastruktur und Freiräume. Das Bundesministerium der Verteidigung hat jedoch im Oktober 2025 entschieden, dass ehemals militärisch genutzte Flächen bundesweit vorerst nicht mehr für zivile Nutzungen freigegeben werden sollen. Begründet wird dies mit einem gestiegenen Bedarf an militärischer Infrastruktur im Rahmen der sicherheitspolitischen Lage und der Neuausrichtung der Bundeswehr.
September 2025
URBAN TOUR AWARD 2025 Gdansk
Der „URBAN TOUR AWARD – Dein Weg nach Europa“ ist ein Förderpreis des Fördervereins der DASL NRW für herausragende Masterarbeiten im Städtebau an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Dieser führte die diesjährigen Preisträger Ina Wellmann und Maximilian Held in die Ostseemetropole Gdansk. Neben Vorträgen u.a. durch den Stadtarchitekten Prof. Piotr Lorens zur Stadtent-wicklung und Transformation von Gdansk und der Besichtigung der historischen Altstadt führte eine Fahrradexkursion durch die Dreistadt-Region Gdynia, Sopot und Gdansk. Der Fokus lag auf den Themen Stadtentwicklung, Mobilität, historische Stadtstruktur und den aktuellen Transformationsprozessen der Ostseemetropole Gdańsk.
August 2025
WohneNRW-Tage 2025
Vom 27.-29. August 2025 gab es mit den „WohneNRW-Tagen“ auch in diesem Jahr wieder ein Forum, um zu zeigen, wie in der heutigen Zeit moderner, nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage besuchte Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung herausragende Projekte der öffentlichen Wohnraumförderung unter anderem zum seriellen Bauen, Mehrgenerationenwohnen, Modernisierung sowie studentisches Wohnen. Es wurden Projekte in den Kommunen Hagen, Remscheid, Bergisch-Gladbach, Köln, Tecklenburg, Münster, Rietberg, Bielefeld, Paderborn, Essen, Düsseldorf und Bonn besucht.
Juli 2025
Aus StadtUmBau und Planquadrat wird STADTQUADRAT
Ab dem 01.07.2025 wird aus der StadtUmBau GmbH mit Sitz in Kevelaer und der Planquadrat Dortmund GbR mit Sitz in Dortmund die StadtQuadrat GmbH mit den Bürostandorten Dortmund und Kevelaer. Wir bündeln die 30 und 40 Jahre lange Erfahrung sowie die Kräfte und das know-how unserer Planungsbüros, um den Herausforderungen einer integrierten, nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadt- und Raumentwicklung optimal begegnen zu können.
Die Geschäftsführung wird wahrgenommen durch Martin Bauer, Helmut Hardt und Mehri Hekmat. Gemeinsam mit unserem interdisziplinären Mitarbeiterteam bearbeiten, begleiten und steuern wir für unsere öffentlichen und privaten Kunden komplexe Planungs- und Beteiligungsprozesse. Wir stehen für nachhaltige Stadtentwicklung und Umweltplanung, innovativen Städtebau, rechtssichere Bauleitplanung sowie qualitätvolle Stadtgestaltung und Architektur.
Juni 2025
Innenentwicklung Bahnhofstraße-West in Kalkar
Zwischen der Bundesstraße B57 (Bahnhofstraße) und ehemaliger Bahnlinie (heute Alleenradweg) befindet sich in zentraler Lage von Kalkar ein ehemaliges Bahn- und Gewerbeareal. Gemäß der Darstellung im Flächennutzungsplan der Stadt Kalkar soll dieses Areal als Mischgebiet, also mit einem verträglichen Nebeneinander von Wohnnutzungen und nicht störenden gewerblichen Nutzungen entwickelt werden. Der durch die StadtUmBau GmbH erarbeitete städtebauliche Entwurf sieht eine bauliche Ergänzung durch mehrgeschossige Wohnbebauung und teilweise gewerbliche Nutzungen in den Erdgeschossbereichen vor. Ein zentraler Quartiersplatz wird an den Alleenradweg angebunden. Durch die gewerblichen Nutzungen und ein geplantes Gesundheitszentrum wird dieser Stadtteil ein sehr vitaler Baustein zur Ergänzung der Innenstadt sein. Der Fachausschuß hat am 26.06.2025 das städtebauliche Rahmenkonzept einstimmig beschlossen und wird auf dieser Grundlage das Bebauungsplanverfahren einleiten.
Juni 2025
Zukunftsquartier „In der Dell“ in Wankum
Die Nachfrage nach Wohnraum in verschiedenen Größen- und Qualitätsklassen ist auch in der Gemeinde Wachtendonk sehr groß. Bei notwendigen Neustandorten und dem damit verbundenen Flächenverbrauch sind höchste Maßstäbe an die bauliche Ausnutzung, die landschaftliche Einbindung und die Berücksichtigung von ökologischen und klimawandelbezogenen Kriterien erforderlich. Maßnahmen zur Bewältigung von Starkregenereignisse und gegen zu starke Überhitzung haben einen hohen Stellenwert bekommen. Daneben soll aber auch möglichst vielen verschiedenen Wohnansprüchen Rechnung getragen und insbesondere auch kostengünstiger Wohnraum, zum Beispiel durch serielles Bauen, angeboten werden können.
Für das Baugebiet „In der Dell“ hat die StadtUmBau GmbH zwei städtebauliche Rahmenkonzepte entwickelt, die jeweils in zwei bis drei Bauabschnitten realisierbar sind. Der Fachausschuß hat am 12.06.2025 die Planungsvorschläge einstimmig beschlossen und wird auf dieser Grundlage das Bebauungsplanverfahren einleiten.
Mai 2025
EXPO 2025 in Osaka, Japan
Die Weltausstellung „EXPO 2025 Osaka, Kansai, Japan“ findet von 13. April bis 13. Oktober 2025 zum Generalthema „Designing Future Society for Our Lives“ statt. Mehr als 160 Länder und internationale Organisationen nehmen daran teil.
Mit der Eröffnung des Expo-Geländes auf Yumeshima Island – einer Insel mitten in der Bucht von Osaka – ist dies für Japan bereits die dritte Expo. Über 28 Millionen Besucherinnen und Besucher aus aller Welt werden in den nächsten sechs Monaten erwartet. Der Großteil der Gäste, etwa 90 Prozent, wird voraussichtlich aus Japan selbst kommen – insbesondere aus dem Einzugsgebiet der Region Kansai, dem zweitwichtigsten Wirtschaftsraum Japans, und seinen Städten Osaka, Kobe, Nara und Kyoto. Das architektonische Symbol der Expo ist der „Große Ring“, ein überdimensionaler, begehbarer Holzring des japanischen Architekten Sou Fujimoto, der das gesamte Ausstellungsgelände umschließt.
April 2025
Auf das FloraQuartier folgt jetzt das PannofenQuartier in Kleve
Das Bahnhofsumfeld in Kleve befindet sich in einer tiefgreifenden städtebaulichen Transformation. Ehemalige Bahnflächen und gewerbliche Bereiche (insb. MargarineUnion) bilden den Ansatzpunkt für eine Umstrukturierung zu einem innerstädtischem Wohnstandort in zentraler Lage von Kleve. Nach dem Union-Quartier im Bereich der ehemaligen Hauptverwaltung (Masterplan zur FNP-Änderung: StadtUmBau) folgte das weiter südlich gelegene FloraQuartier (Städtebau / Architektur: StadtUmBau) sowie die daran anschließenden Neubauten Theodor-Brauer-Haus und Gymnasium. Auf der anderen Seite der Bahnlinie folgt jetzt südlich des Bahnhofs das PannofenQuartier auf einer ehem. Schrottplatzfläche (Städtebau: StadtUmBau). Zukünftig sollen eine Fußgängerunterführung der Gleisanlagen und in ferner Zukunft eine Reaktivierung der Bahnstrecke bis nach Nijmegen das Gesamtprojekt abrunden.
März 2025
Paris, die Stadt der Liebe und der Verkehrswende
Bei niedriger Wahlbeteiligung gab es jetzt ein klares Votum der Pariser Bürger, weitere 500 Straßen zu begrünen und für Autos zu sperren. Das Pariser Rathaus hatte das Votum auch zu einer Wahl für oder gegen Lärmbelästigung und Ver-schmutzung und für die Anpassung an den Klimawandel erklärt. Die meisten Wege legen die Pariser zu Fuß zurück, das Auto nutzen sie auf innerstädtischen Strecken nur selten. Seit 2002 ist der Autoverkehr in Paris um fast 50 Prozent gesunken.
Dennoch nehmen Autos laut Stadtplanungsamt noch immer mehr als die Hälfte des öffentlichen Raums ein. Seit Jahren ist Paris unter seiner sozialistischen Bürgermeisterin Hidalgo um eine grüne Verkehrswende bemüht und gilt vielen als Vorbild. Bereits jetzt sind etwa 220 der mehr als 6000 Pariser Straßen autofrei und in weiten Teilen der Stadt gilt Tempo 30.
Februar 2025
Kongress für innovative Quartiersentwicklung
Am 06, Februar 2025 fand der nunmehr dritte Kongress für innovative Quartiersentwicklung in Bochum statt. Eingeleitet wurde der Kongress durch Grußworte der Bundesbauministerin Klara Geywitz und der NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach. Rund 350 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kommunen, Wissenschaft und der Immobilienwirtschaft folgten der Einladung des Deutschen Instituts für Urbane Transformation (DIUT) in Kooperation mit der EBZ Business School (FH). Diese interdisziplinäre Zusammensetzung ermöglichte einen lebendigen Austausch zwischen Akteuren, die sonst selten in diesem Rahmen zusammenkommen. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und internationaler Best-Practice-Beispiele wurden konkrete Lösungsansätze für die nachhaltige, resiliente und lebenswerte Quartiersentwicklung vorgestellt und diskutiert.
Januar 2025
Auftakt für das Städtenetzwerk 100.000 plus-zero
Innerhalb der Euregio Rhein-Waal hat sich das Städtenetzwerk 100.000 plus organisiert. Das sind auf deutscher Seite die Städte Düsseldorf, Duisburg und Moers und auf niederländischer Seite die Gemeenten Apeldoorn, Arnhem, Ede und Nijmegen. Die 100.000 plus bezieht sich dabei auf die Zahl der Einwohner und den Grundgedanken, dass Städte ab einer bestimmten Größenordnung vergleichbare Aufgaben und Herausforderungen haben. Mit dem Projekt 100.000 plus-zero befasst sich das Städtenetzwerk aktuell mit den Fragen der nachhaltigen Quartiersentwicklung mit dem Schwerpunkt Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Zu einem ersten Informationsaustausch trafen sich die Bürgermeister der Netzwerkstädte am 17.01.2025 im EUROTEC LOOOP in Moers. Das Projekt wird inhaltlich und organisatorisch begleitet durch die StadtUmBau GmbH.
Januar 2025
Ratsmehrheit für nachhaltiges Gewerbegebiet RITTERSFELD
Aufgrund der grossen Nachfrage von heimischen Betrieben nach Gewerbegrundstücken hat die Gemeinde Kranenburg die Planungen zu einer Gewerbegebietserweiterung angestossen. Im Vorfeld hatte die Gemeinde eine Standortuntersuchung in Auftrag gegeben, bei der vier verschiedene Standorte im Ortsteil Nütterden geprüft und miteinander verglichen wurden (StadtUmBau 2023). Die abschliessende Empfehlung zur Realisierung des Standortes Rittersfeld wurde auch von der Regionalplanung positiv beurteilt. Der Rat der Gemeinde formulierte daraufhin den Auftrag an die Verwaltung, ein städtebauliches Konzept und eine dreidimensionale Darstellung zu erstellen (StadtUmBau 2024). Diese wurden im Fachausschuss am 28.11.2024 und in einer Bürgerinformation am 09.12.2024 vorgestellt. Auf dieser Grundlage hat der Rat der Gemeinde anschliessend mit großer Mehrheit die Realisierung des rund 10 ha großen nachhaltigen Gewerbegebietes Rittersfeld beschlossen.